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Gleichstellung und Diversität
27.05.26 | 19:00 - 20:30 Uhr

Film: Paris is burning

Text auf dezent buntem Hintergrund: "Solidarität leben – Queere und feministische Praxis. Eine Veranstaltungsreihe zu gelebter Solid
© Stabsstelle GuD

Einlass ab 18.30 Uhr, Beginn 19 Uhr

OmU (im englischen Original mit deutschen Untertiteln)

Dokumentarfilm | Regie: Jennie Livingston | USA, 1990 | 71 Min.

Der US-amerikanische Dokumentarfilm Paris Is Burning (1990) von Jennie Livingston gewährt einen Einblick in die Ballroom-Kultur der queeren Schwarzen und Latino-Community im New York der 1980er-Jahre. Der Film zeigt zentrale Solidaritätsstrukturen der queeren Szene, darunter die sogenannten Houses: von „Müttern“ geführte Wahlfamilien, die jungen Menschen ein Zuhause bieten, die von ihren eigenen Familien verstoßen wurden.

Im Zentrum stehen die „Balls“: opulente Tanz- und Kostümwettbewerbe, bei denen die Teilnehmerinnen durch den Ballsaal gehen und von Jurorinnen anhand der „Echtheit“ („realness“) ihrer Drag-Darbietungen, ihrer Tanzkünste oder der Schönheit ihrer Kleidung bewertet werden.

Paris Is Burning porträtiert eine lebendige sowie kreative Subkultur und ist zugleich ein eindringlicher Kommentar zu Identität, Klasse, Rassismus und Geschlecht sowie ein kämpferischer Appell für Sichtbarkeit, Würde und Gleichberechtigung.

Ort: Muschel N2, Johann-Joachim-Becher-Weg 23, 55128 Mainz (JGU-Campus)

In Kooperation mit dem Queer*Referat des AStA

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe ‚Solidarität leben: queere und feministische Praxis‘, die von der Stabsstelle Gleichstellung und Diversität der JGU und dem Gleichstellungsteam der Hochschule Mainz in Kooperation mit dem Queer*Referat und dem Muschelkino/FILMZ e.V. organisiert wird.


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