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Grüne Schule
30.08.26 | 14:00 - 17:00 Uhr

KinderUni- und Familientag zum Thema "Netze"

KinderUni- und Familientag 2026
© AK "Jugend und Wissenschaft"

Erlebnistag im Lennebergwald mit zwei Jubiläen: 75 Jahre Zweckverband Lennebergwald und 30 Jahre Naturschutzgebiet

Beim diesjährigen Mainzer KinderUni- und Familientag im Lennebergwald am Sonntag, 30. August 2026, dreht sich alles um das Thema „Netze“. An verschiedenen Ständen und Experimentierstationen können kleine und große Besucher:innen ganz unterschiedliche Netze – von Molekülstrukturen über geometrische Netze und Netze in Gesteinsstrukturen bis hin zu gesellschaftlichen Netzwerkstrukturen – erkunden:

  • Das NaT-Lab der JGU für Schüler:innen schaut sich die chemische Grundlage von Slimes und Bubbles an, denn auch hier sind es vernetzte Moleküle, die den glibberigen Zustand verursachen. Die Besucher:innen sind eingeladen, selbst Slime und Bubbles herzustellen oder auch zu untersuchen, warum eine Wärmebildkamera Temperaturveränderungen eines stramm gezogenen und eines lockeren Luftballons aufzeigen kann. Auch hier sind vernetzte Moleküle die Ursache.

  • Am Stand der Grünen Schule der JGU geht es um die Vernetzung von Pflanzen mit anderen Lebewesen. So geht es um Bestäubung, aber auch um die Funktion von Pflanzen für andere Lebensformen. Bei einem Rätsel kommen ganz spezielle Verbindungen zwischen Pflanzen und Tieren zutage. Dazu gibt es Experimente zur Verbreitung von Samen durch Tiere und spannenden Bastelspaß.

  • Das Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) lädt auf eine Reise in die römische Antike ein – in eine Zeit, in der die Schifffahrt Welten und Menschen miteinander verband. Von Hafen zu Hafen wurden Netzwerke geknüpft, über die sich Menschen, Waren und Ideen verbreiteten. Am LEIZA-Stand sind die Besucher:innen eingeladen zu überlegen, wohin sie heute gern mit dem Schiff fahren und was sie mitnehmen würden.

  • Im Garten des Grünen Hauses des Zweckverbands zur Erhaltung des Lennebergwaldes informiert die "Rollende Waldschule" über die Wildtiere des Waldes, auch anhand von Präparaten und Tierfellen. Die Revierjäger erklären die Nahrungsnetze im Räuber-Beute-Verhältnis der Wildtiere. An einem zweiten Stand des Zweckverbands am Betriebsgebäude können Kinder Gipsabdrücke von LENNY, dem neuen Maskottchen des Lennebergwalds, anmalen. Außerdem lädt die Waldfee des Lennebergwalds zum Basteln von Spinnennetzen mit Wollfäden ein.

  • Am Stand des Wald-Naturschutzzentrums Forsthaus Ober-Olmer Wald können künstliche und natürlich vorkommende Netzstrukturen miteinander verglichen und kreativ sichtbar gemacht werden. Dabei kommt die Cyanotypie zum Einsatz, ein historisches fotografisches Verfahren, das auch als Blaudruck oder Eisenblaudruck bekannt ist.

  • Das Max-Planck-Institut für Polymerforschung stellt "Netze, die sich dehnen: Die Wissenschaft hinter der Elastizität" vor: Warum springt ein Gummiball, der auf einem gespannten Netz aufkommt, höher als ein Schaumstoffball? Die Antwort liegt in der Chemie. Die Besucher:innen können dieses Prinzip bei Spikeball selbst ausprobieren und so die Wissenschaft hinter der Elastizität entdecken.

  • Am Stand des Instituts für Mathematik der JGU können Netze gebastelt werden, mit denen sich auch ungewöhnliche Seifenblasen erzeugen lassen. Für die Lösung zahlreicher Knobelaufgaben am Stand sind zudem die eigenen Beobachtungen zu einer erfolgreichen Strategie zu vernetzen.

Weitere Mitmachaktionen gibt es zudem am Stand des Ada Lovelace-Projekts, des Instituts für Geowissenschaften der JGU, des Naturhistorischen Museums Mainz, von PEFC sowie vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Für Getränke und Verpflegung ist gesorgt.


  • Flyer

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