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Gleichstellung und Diversität
11.11.26 | 12:15 Uhr

Prof. Dr. Katrin Köppert: KI und Präemptiver Faschismus

Logo: Bunte Boxen auf neutralem Grund; Text: Food for Thought Lunch Lectures Wintersemester 2026/27
© Institut für Gebrauchsgrafik

Bitte beachten Sie: der Vortrag musste auf den 11.11.2026 verschoben werden.

Neuer Termin: Mittwoch, 11. November 2026, 12:15 Uhr

Neuer Ort: Leaf-Lab, Johannes-von-Müller-Weg 2, 55128 Mainz & online via MS Teams



Am Beispiel des Zusammenhangs zwischen KI-Chatbots und Suizidalität befasst sich der Vortrag mit der Frage, inwieweit KI alle Aspekte rassialisierter Lebensformen ablehnt (McKitterick 2020) und dadurch eine Matrix für Faschisierung schafft. Zu diesem Zweck führe ich den Begriff des „präemptiven Faschismus“ ein. Ich untersuche Suizide von vor allem rassialisierten Jugendlichen in Folge von Chatbot-Kommunikation als Materialisierung einer KI, die technologisch den Tod derjenigen heraufbeschwört, die dem neuen faschistischen Körper nicht entsprechen (Herzog 2025).

Katrin Köppert ist Kunst- und Medienwissenschaftlerin. Ihre Arbeit konzentriert sich auf Medientheorien des digitalen Kolonialismus, kritische Theorien des Computings an der Schnittstelle von Kunst, Design und visuellen Kulturen, digitale Gedächtnisforschung sowie Queer Media Studies. Sie vertrat bis vor Kurzem die Professur für Medientheorie an der Humboldt-Universität zu Berlin und ist Juniorprofessorin für Kunstgeschichte / populäre Kulturen an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen zählen Knowing memes means knowing the internet as irrevocably black as fuck. Memetische Enteignung und/als Emanzipation (2025) und Hologrammatiken der Gewalt: Digitale Erinnerung und Computational Blackface (2026).


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